Vor dem Aufspielen eines neuen Betriebssystem-Images kann ein vollständiges Backup des internen eMMC-Speichers des RevPi erstellt werden. So kann das bestehende System bei Bedarf jederzeit wiederhergestellt werden.

Voraussetzungen #

✓ Das RevPi Basismodul ist über ein USB-2.0-Datenkabel mit deinem Host-PC verbunden, siehe: Neuinstallation.

✓ Der Host-PC ist mit einem Datenträger verbunden, der über ausreichend Speicherplatz verfügt, z. B. USB-Stick oder Festplatte.

  • Windows

  • Linux

▷ Installiere ein Imager-Programm auf deinem Host-PC, welches sowohl lesen als auch schreiben kann, z. B. Win32 Disk Imager.

▷ Starte den RevPi im Bootloader-Modus.

▷ Starte den Win32 Disk Imager auf deinem Host-PC.

▷ Wähle unter Image file den Datenträger auf deinem Host-PC, z. B. den USB-Stick.

▷ Gib einen Image-Dateinamen mit der Dateiendung .img an.

▷ Wähle unter Data carrier den Laufwerkbuchstaben des RevPi.

▷ Wähle read.

❯ Das Backup wird gespeichert. Der Vorgang kann einige Minuten dauern.

▷ Starte den RevPi im Bootloader-Modus.

▷ Prüfe, unter welchem Blockdevice der RevPi erkannt wurde:

lsblk

❯ Der RevPi erscheint typischerweise als /dev/sdX.

▷ Erstelle das Backup mit dd (disk duplicator), ersetze /dev/sdX durch das erkannte Blockdevice, z. B. /dev/sdb:

sudo dd if=/dev/sdX of=~/RevPi_Backup.img bs=4M status=progress conv=fsync

❯ Die Backup-Datei RevPi_Backup.img wird in deinem Home-Verzeichnis gespeichert. Der Vorgang kann einige Minuten dauern.

Caution

Wähle das korrekte Laufwerk (/dev/sdX). Ein falsches Blockdevice kann zum Verlust von Daten auf anderen Datenträgern führen.

Achte darauf, den Pfad des Blockdevice ohne Partitionsnummer einzugeben.

❯❯ Das Backup wurde erfolgreich erstellt. Nun kann ggf. ein neues Betriebssystem-Image installiert werden, siehe Neuinstallation.